Matrize
(lat. Mater= Mutter) Mutterform, Form ist vertieft, also das Negativteil, Gegenstück ist die Patrize
Patrize
(lat pater=Vater) Vaterform, erhabene Form (positiv), das Gegenstück zur Matrize
AXES GmbH 16, rue de la Moselle L - 5434 Niederdonven Telefon 00352-2635 5830 Telefax 00352-2635 5840 info@axes-dentallegierungen.com |
Download Informationsmaterial
Bestellung für Kunden
Testbestellung für Interessenten
Wir möchten hier einige Begriffe aus verschiedenen Bereichen erklären:
Die kurze Übersicht kann keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, sondern soll als kleine Wissensstütze dienen.
(lat. Mater= Mutter) Mutterform, Form ist vertieft, also das Negativteil, Gegenstück ist die Patrize
(lat pater=Vater) Vaterform, erhabene Form (positiv), das Gegenstück zur Matrize
große Backenzähne
zur Zunge hin
zur Lippe hin
zwischen den Zähnen
Zahnfleisch
Gleitreibung/ Reibungshaftung
Spalte, Furchen, Einschnitt. Täler im Kauflächenrelief der Seitenzähne
von der Mitte weg
zur Wange/Backe hin
sich gegenüberliegend/sich berührend
haftend, anhaftend
Abtragung von Zahnsubstanz durch andere mechanische Beanspruchungen, die beim Kauen auftreten
(legieren= lat. ligare = verbinden/vereinigen) Gemenge mit metallischem Charakter aus zwei oder mehr chemischen
Elementen, von denen mindestens eines ein Metall ist.
Härte ist der mechanische Widerstand, den ein Körper dem Eindringen eines anderen Körpers entgegensetzt. Für die Härteprüfung gibt es je nach Werkstoff verschiedene Prüfvarianten (nach Mohs, Martens, Knoop, Rockwell, Shore, Brinell, etc.). Für die Ermittlung der Vickershärte wird eine gleichseitige Diamantpyramide mit einem Öffnungswinkel von 136° unter einer definierten Prüfkraft in das Werkstück eingedrückt. Der dabei entstehende Eindruck (das Mittel aus der Länge der Diagonalen) wird vermessen und mit einem Faktor multipliziert. Dentallegierungen werden nach HV5, das bedeutet Prüfverfahren HV mit einer Prüfkraft von 5 Kilopond, das entspricht 50 Newton, gemessen. Dabei werden drei Härtewerte unterschieden:
w= weich: Härte der Legierung im Anlieferzustand bzw. nach dem Weichglühen a= ausgehärtet: Härte der Legierung nach einer gezielten Wärmebehandlung = vergüten g/b= Selbstvergütung: Härte der Legierung, die durch langsames Abkühlen nach dem Guss erreicht werden kann
ist die Spannung, die im Zugversuch aus der maximal erreichten Zugkraft auf den ursprünglichen Querschnitt der Probe errechnet wird. Dimension der Zugfestigkeit ist Kraft pro Fläche, meist in N/mm2 angegeben.
ist die Widerstandsfähigkeit eines Stoffes gegenüber Verformung und Trennung
Die flüssige Schmelze wird unter Druck in die zuvor evakuierte Gussform gepresst. Durch die Zwangsentlüftung werden Gaseinschlüsse und Hohlräume im Gußobjekt verhindert. Der Vakuumdruchguss ermöglicht die Herstellung von sehr dünnen Wandungen bei höchster Präzision.
ist ein Materialkennwert aus der Werkstofftechnik, der den Zusammenhang zwischen Spannung und Dehnung bei der Verformung eines festen Körpers bei linear statischen Verhalten beschreibt. Je höher der E-Modul, desto steifer ist das Material, bzw. je niedriger, desto nachgiebiger ist der Werkstoff. Der E-Modul hat keinen strengen Bezug zur Härte bzw. Zugfestigkeit.
ist ein Kennwert, der das Verhalten eines Stoffes bezüglich Veränderung seiner Abmessungen bei Temperaturverändeausdehnungsrungen beschreibt. Der hierfür verantwortliche Effekt ist die Wärmeausdehnung. Da die Ausdehnung unter verschiedenen koeffizient Wärmebereichen bei vielen Stoffen ungleichmäßig erfolgt, ist auch der WAK selbst temperaturabhängig und wird deshalb auf einen Bezugstemperatur oder einen Temperaturbereich angegeben.
kennzeichnet die Temperatur einer Legierung, die unterhalb oder bei gleicher Temperatur vollständig in fester Phase vorliegt.
kennzeichnet die Temperatur einer Legierung, ab der das Gemenge vollständig in kontinuierlicher homogener Phase vorliegt.
sind Elemente, die durch Zugabe in eine Legierung das kristalline Gefüge in Form der Feinheit beeinflussen und für eine Optimierung der molekularen Gitterstruktur sorgen, um die Materialeigenschaften positiv zu beeinflussen.
Chemische Verbindung von drei Anteilen konzentrierter Salzsäure und einem Teil Salpetersäure. Durch die Kombination der nicht oxidierenden Salzsäure und der oxidierenden Salpetersäure entsteht eine sehr aggressive Flüssigkeit, die unter der Abspaltung von Chlor Edelmetalle wie Gold, Platin und Palladium löst.
(ducere = ziehen, führen, leiten) ist die Eigenschaft eines Werkstoffes, sich bei Überlastung stark plastisch zu verformen, bevor es versagt. Z.B. Baustahl kann sich bis zu 26 % plastisch verformen, bevor es reißt. Glas bricht ohne erkennbare Verformung. Gold ist so duktil, dass es sich auf eine Dicke von wenigen Atomlagen austreiben lässt (Blattgold).
ist ein Materialkennwert, der die bleibende Verlängerung des Bruches, bezogen auf die Anfangsmesslänge, angibt. Dieser Wert gibt die Verformungsfähigkeit eines Werkstoffes an. In einem Zugversuch wird eine definierte Probe bis zum Materialbruch belastet und die Differenz prozentual von Anfangslänge bis zum Bruch ermittelt.
bzw. Proportionalitätsgrenze entspricht einer bestimmten werkstoffabhängigen Spannung, die zu einer plastischen Verformung von 0,2 % (bezogen auf Dentallegierungen) vom Ausgangswert führt.
oder Zytotoxizität ist die Fähigkeit einer chemischen Substanz, Gewebezellen zu schädigen.
wird eine Substanz genannt, die das Wachstum von Bakterien hemmt. Werden Bakterien von einem Stoff getötet, spricht man von einem Bakterizid. Dabei ist die Abgrenzung sehr ungenau, da hohe Konzentrationen an Bakteriostatika häufig bakterizid wirken und umgekehrt.
(Communauté Européenne = Europäische Gemeinschaft), ist eine Kennzeichnung nach EU-Recht für bestimmte Produkte in Zusammenhang mit der Produktsicherheit. Durch die Anbringung der CE-Kennzeichnung bestätigt der Hersteller, dass das Produkt den geltenden europäischen Richtlinien entspricht. Der folgende vierstellige Zahlencode weist auf die Einbindung einer benannten Stelle in das Konformitätsbewertungsverfahren hin.
Medizinprodukte dürfen innerhalb der EU nur mit CE Kennzeichen in Verkehr gebracht werden. Es müssen Eignung, Leistung und Qualität des Medizinproduktes nachweislich geprüft und dokumentiert werden, um die Sicherheit und den Schutz der Gesundheit von Anwendern, Patienten und Dritter zu gewährleisten. Dies bedingt eine Erstellung, Dokumentation, Einführung, Aufrechterhaltung und eine ständige Anpassung (Implizieren neuer Richtlinien und Erkenntnissen) und Verbesserung eines QM-Systems. Das QM-System garantiert ein einheitliches Verständnis für die exakte Einhaltung der Anweisungen zu einem qualitätsrelevanten Verfahrensablauf.
Qualitätsmanagement ist die organisierte Maßnahme, die der Verbesserung von Produkten, Prozessen oder Leistungen jeglicher Art dienen. In der Medizintechnik, wozu auch die Dentallegierungen (dauerhafte Implantierung) gehören, ist das Qualitätsmanagement gesetzlich vorgeschrieben.
Für die Leitung bzw. das Management bedeutet das QM: Im Qualitätsmanagement werden die Qualitätspolitik, Ziele und die Verantwortung geregelt.
Die Bestandteile des QM: Das Qualitätsmanagement unterteilt sich in die Bereiche QM-Planung, -Lenkung, -Sicherung, -Verbesserung.
ist die schriftliche Bestätigung am Ende einer Konformitätsbewertung, mit der der Hersteller für ein Produkt erklärt und bestätigt, dass das Produkt die angegebenen Eigenschaften und Anforderungen, die durch die aufgelisteten Normen geregelt werden, aufweist und erfüllt.
sind Sicherheitshinweise für den Umgang mit gefährlichen Substanzen. Wenn bestimmte Mengen an Gefahrstoffen enthalten sind, muß der Inverkehrbringer die Datenblätter dem Anwender zur Verfügung stellen.
bios = Leben+ kompatibel = verträglich. Als biokompatibel bezeichnet man Werkstoffe oder Baugruppen, die keinen negativen Einfluss auf Lebewesen in ihrer Umgebung haben. Bei Therapie- und Rehabilitationsverfahren sind in den meisten Fällen nicht ohne den Einsatz körperfremder Materialien durchführbar. Dies ist vor allem relevant bei Werkstoffen, die dauerhaft implantiert werden wie z.B. bei Zahnersatz aus Werkstoffen,
wie Dentallegierungen, die sich für einen langen Zeitraum in direktem Kontakt mit dem Patienten befinden. Zur Prüfung der Biokompatibilität werden verschiedene biologische Substanzen und Implantate in Laborversuchen auf ihre Verträglichkeit im menschlichen Körper überprüft. Diese Testreihen sind zwingender Bestandteil der Zulassung. Deshalb sind Edelmetall-Dentallegierungen als ein sicheres Medizinprodukt anzusehen, da durch international anerkannte Normung ein großer Anteil der Eigenschaften des Werkstoffes festgelegt sind, die durch geeignete Meß- und Prüfverfahren
kontrolliert werden. Die biologische Beurteilung ist durch Normen und Prüfungen anerkannt.
sind für die Funktionsfähigkeit des menschlichen Organismus unverzichtbar. Ein Mangel führt zu krankhaften Erscheinungen. Essentielle Spurenelemente müssen daher in der Regel über die Nahrung in ausreichendem verwertbaren Umfang zugeführt werden. Einige Legierungselemente sind für den Menschen essentiell. Dazu gehören vor allem: Cr, Co, Fe, Cu, Mn, Mo, Zn und Sn.
Webservice Ewald Bauer Firmenkommunikation

